Warum
Warum es Attesto gibt
KI- und Compliance-Nachweise werden meist erst wichtig, nachdem etwas schiefgelaufen ist: Ein Kunde verlangt einen Nachweis, ein Auditor fragt nach der Historie, eine Aufsicht fragt nach Monitoring-Evidenz, oder ein Team muss erklären, warum eine Entscheidung getroffen wurde. Attesto ist so gebaut, dass Nachweise während des Prozesses erfasst werden und nicht erst später rekonstruiert werden müssen.
Das Problem
- Logs können gelöscht, gefiltert, überschrieben oder ohne ausreichenden Kontext exportiert werden.
- Berichte verlangen oft Vertrauen in das Berichtssystem statt unabhängiger Verifikation.
- KI-Entscheidungshistorien brauchen Reihenfolge, Policy-Kontext, Nachvollziehbarkeit und Incident-Evidenz.
- Externe Parteien benötigen eine Möglichkeit, Nachweise zu prüfen, ohne Backend-Zugriff zu erhalten.
Der Attesto-Ansatz
Attesto verwandelt operative Events in verifizierbare Nachweise. In 1.0 stellt die Plattform Events, Receipts, Verifikation, Anchoring, Tenant-Exporte und Auditor-Zugriff bereit. In 2.0 ergänzt Proofstream streambezogene Reihenfolge, Consistency, Witness Quorum, Fork Evidence, Offline Bundles, Local Vault und eine asynchrone Proof of Evolution-Lane.
Wer nutzt es?
| Rolle | Was sie brauchen |
|---|---|
| Developer | Production SDKs, API-Verträge, Idempotency, Webhook Signatures und Connector-Verträge. |
| Compliance Officer | Evidence Streams, Export Packs, Regulatory Support Mapping und auditfähige Erklärungen. |
| Auditor | Portierbare Nachweise, Verifikationsberichte, Witness/Quorum-Status und Fehlergründe. |
| Operator | Readiness Status, Stream Health, Bundle Readiness sowie sichere Key- und Connector-Verwaltung. |
Das Ergebnis
Eine starke Attesto-Evidenzgeschichte lautet nicht „vertraue unserer Datenbank“. Sie lautet: Hier ist die Event History, hier sind die Receipts, hier sind die Checkpoints, hier sind die Witnesses, hier ist der Anchor, hier ist das Bundle, und hier ist der Weg, alles selbst zu verifizieren.
